Haftungsgefahr für die Praxis? – Neue Arbeitshilfe des BMF zur Aufteilung eines Gesamtkaufpreises für ein bebautes Grundstück beinhaltet Stolperfallen – onAIR Webinar

Hinweis Seminarzeiten

10:00 Uhr -11:30 Uhr bzw. 13:00 Uhr -14:30 Uhr – danach werden alle noch offenen Fragen beantwortet

Inhalt

Zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage für die AfA von Gebäuden (§ 7 Absatz 4 bis 5a EStG) ist es in der Praxis häufig erforderlich, einen Gesamtkaufpreis für ein bebautes Grundstück auf das Gebäude, das der Abnutzung unterliegt, sowie den nicht abnutzbaren Grund und Boden aufzuteilen. Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist ein Gesamtkaufpreis für ein bebautes Grundstück nicht nach der sogenannten Restwertmethode, sondern nach dem Verhältnis der Verkehrswerte oder Teilwerte auf den Grund und Boden einerseits sowie das Gebäude andererseits aufzuteilen (BFH-Urteil vom 10. Oktober 2000 IX R 86/97, BStBl II 2001, 183). Die obersten Finanzbehörden von Bund und Ländern haben die bisherige Arbeitshilfe überarbeitet und an die Anforderungen des BFH angepasst.

Dies ist zu begrüßen, allerdings wird die Thematik für Praxis damit schwieriger und birgt Gefahrenpotenziale, da nunmehr bis zu 3 Bewertungsmethoden vergleichend geprüft werden müssen, um den Mandanten nicht zu benachteiligen!

I. Die Aufteilungsthematik im Lichte des BFH

  1. Grundsätze und Problem der bisherigen Arbeitshilfe
  2. Was ist bei bereits erfolgter Saufteilung im notariellen Vertrag?
  3. Wann kommt es zur Aufteilung im Wege der sachgerechten Schätzung?
  4. Wie muss diese Schätzung erfolgen? Die möglichen Aufteilungsverfahren gegenübergestellt.

II. Das neue Kaufpreistaufteilungstool der FinVerw – Arbeitshilfe

  1. Was ist maßgebend: Sachwert- , Ertragswert- oder Vergleichswertverfahren?
  2. Wichtig: die Bodenrichtwerte
  3. Besonderheiten wie Regionalisierungsfaktor. Baukosteninformation prüfen und zu Grunde legen!
  4. Beispielsfall

 

III. Sonstige wichtige Punkte

  1. Achtung Altfälle: Prüfen, Erkennen, Lösen
  2. Verfahrensrecht (AO) beachten.
  3. Wo stecken die Gefahrenpunkte?

 

Aktuelle Entwicklungen werden berücksichtigt.

Bitte beachten Sie:

Für die Teilnahme am onAir-Seminar benötigen Sie ein Tablet oder einen PC mit Mikrofon und Lautsprechern (ggfs. Headset) sowie einen Internetzugang. Technischer Anbieter der Videokonferenzlösung ist die ZOOM Video Communications, Inc. Wir empfehlen, dass Sie vorab unter https://zoom.us/test einen Funktionstest durchführen. Bei Nutzung einer WTS-Verbindung kann es zu Problemen mit Video und Ton kommen. Deshalb empfehlen wir die Verbindung ggfs. über Ihre lokale Oberfläche herzustellen. Einzelheiten stimmen Sie bei Bedarf bitte mit Ihrem IT-Dienstleister ab.

Wichtige Hinweise:

  1. Nach der Buchung erhalten Sie eine Buchungsbestätigung. Das onAIR-Seminar ist in Ihrem Teilnehmer-Account hinterlegt und abrufbar
  2. Eine Einwahl zu dem onAIR-Seminar kann via Computer (Video und Audio), via Smartphone (Video und Audio) sowie nur via Telefon (Audio) erfolgen. Alle relevanten Infos finden Sie in Ihrem Teilnehmer-Account.
  3. Sie erhalten die Unterlagen zum onAIR-Seminar als Download im NAUTILUSwissensspeicher zur Verfügung gestellt. Die Unterlagen sind in Ihrem Teilnehmer-Account hinterlegt und abrufbar.
  4. Im Nachgang bekommen Sie eine Aufzeichnung des Live-Webinars. Die Aufzeichnung ist in Ihrem Teilnehmer-Account hinterlegt und abrufbar.

Datum

26.07.2021
Abgelaufene Events

Uhrzeit

9:00 - 10:30

Zoom Webinar

Seminarart

NAUTILUSonAIR

Referent

  • Jürgen R. Schott
    Jürgen R. Schott
    Steuerberater, Diplom-Finanzwirt (FH), D.A. (USA), Certified tax advisor (Germany)

    – Seit 2006 in eigener Kanzlei tätig mit Mandatsgeschäft
    – 12 jährige Tätigkeit in der Finanzverwaltung
    – 30 Jahre Erfahrung im Steuerrecht
    – Mitglied des Prüfungsausschusses der StBK Brandenburg für Steuerfachwirte und Steuerberater
    Umsatzsteuer national/international, Aktuelles Steuerrecht, Einkommensteuer/Lohnsteuer, IStR und weitere Spezialthemen

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